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Sparkassen-Tourismusbarometer Saarland – Ergebnis 2009

Saarbrücken, 5. Februar 2010

„Das Sparkassen-Tourismusbarometer Saarland liefert einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel im Saarland, indem es Informationslücken schließt und den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft verlässliche Daten liefert“, so Franz Josef Schumann, Präsident des Sparkassenverbandes Saar, anlässlich der Präsentation des Jahresberichts 2009. Sie war eingebettet in den Tourismustag des Saarlandes, der auf dem Messegelände in Saarbrücken durchgeführt wurde.

Die Sparkassenorganisation habe allein schon aus der Position des Marktführers heraus ein grundlegendes Interesse an einer funktionierenden Regionalwirtschaft; sie begleite und gestalte daher den Strukturwandel mit, indem sie u. a. das Sparkassen-Tourismusbarometer finanziert.

Der nunmehr 5. Jahresbericht befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Wandern – dem Angebot, das Wanderer hier vorfinden und den Anforderungen, die sie heute stellen. Wanderer sind neben Radfahrern, Gesundheitstouristen und „Genießern“ eine der Haupt-Zielgruppen für einen Urlaub im Saarland.

Der Bericht kommt nach einem Soll-Ist-Vergleich zu dem Ergebnis, dass – vorsichtig formuliert – „noch Optimierungsbedarf besteht“, und zwar auf privater wie auf öffentlicher Seite.

Schumann sprach angesichts der Bedeutung des Tourismus im Saarland die Hoffnung aus, dass es Entscheidungsträgern leichter fällt, „Geld in die Hand zu nehmen“, um die für einen dauerhaften Erfolg notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Immerhin habe das Barometer nachgewiesen, dass jetzt schon – umgerechnet – rd. 32.000 Vollzeit-Arbeitsplätze auf den Tourismussektor entfielen; das sind doppelt so viele, wie 2008 im Bereich der Metallerzeugung- und verarbeitung beschäftigt waren. Schließlich sagte Schumann die Unterstützung der Betriebe durch die Sparkassen zu, sofern sich eine Geschäftsidee als gut und die Investition als betriebswirtschaftlich sinnvoll darstellen lasse. Der diesjährige Jahresbericht ist – wie alle seine Vorgänger – auch hier im Internet zu finden unter www.sparkassen-finanzgruppe-saar.de

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Wohnbestand an der Saar ist mit zwei bis drei Milliarden Euro energetisch zu sanieren

Saarbrücken, 21. Januar 2010

Der saarländische Sparkassenverbund startet eine Klimaschutz-Initiative. Dabei geht es Saar-Sparkassen, LBS und SaarLB sowohl um die konkrete Entlastung der Umwelt durch weniger CO2  als auch um Geldanlagen, die sozial, ethisch und umweltpolitisch von besonderem Wert sind.

Der Präsident des Sparkassenverbandes, Franz-Josef Schumann,  erklärte vor der saarländischen Presse in Saarbrücken, dass der Verbund vor allem in der energetischen
Sanierung des Wohnhausbestandes eine Chance zur Energieeinsparung sieht. Dazu müssten im Saarland allerdings zwei bis drei Milliarden Euro investiert werden. Bei der Finanzierung wolle die Sparkassen-Familie helfen, zumal sie als Marktführer hier besonders gefordert sei.

Gleiches gelte hinsichtlich des vermehrten privaten und gewerblichen Einsatzes von erneuerbaren Energien. Seien es Fotovoltaik- und Kollektoranlagen oder Windräder.
Auch die SaarLB profiliere sich  als Finanzierer von umweltfreundlichen Energieanlagen, und zwar sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.
Während auf der einen Seite, so Schumann weiter, neue Stromerzeugerstrukturen aufgebaut würden, mit den Erneuerbaren als Grundlage, zeige sich auf der anderen eine steigende Bereitschaft der Menschen, sich als Anleger für nachhaltige Investitionen zu engagieren. Mittlerweile könne mit solchen Geldanlagen auch gutes Geld verdient werden, denn in jüngster Zeit hätten Umweltpapiere besonders gut abgeschnitten. Schumann verwies auf  Fonds der DekaBank (DekaSelect Nachhaltigkeit, DekaStiftungen Balance), die gezielt auf nachhaltige Projekte ausgelegt sind.

 
Ab Anfang Februar Reparatur von SparkassenCards und Kreditkarten bei Sparkassen und Landesbanken

Saarbrücken, 21. Januar 2010

Die deutschen Sparkassen und Landesbanken werden ab Anfang Februar die durch eine fehlerhafte Programmierung betroffenen SparkassenCards und Kreditkarten durch ein Update an besonders gesicherten Terminals in Geschäftsstellen kostenlos so neu konfigurieren, dass die Karten wieder überall im In- und Ausland fehlerfrei eingesetzt werden können. Der Update-Vorgang selbst dauert nur wenige Sekunden und wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkassen durchgeführt, die auch für persönliche Beratungen und Hilfestellungen zuständig sind. Hierfür stehen rund 5.000 Terminals zur Verfügung. Diesen Service sollten zunächst betroffene Kunden nutzen, die bis Mitte Februar Auslandsreisen beabsichtigen.

Die Sparkassen haben bereits frühzeitig auf die Update-Lösung gesetzt und damit einen für die Kunden nachteiligen Austausch der Karten vermeiden können. Auf das zugrunde liegende Verfahren hatten sich die im Zentralen Kreditausschuss zusammengeschlossenen kreditwirtschaftlichen Verbände geeinigt. Die dafür notwendigen Verfahren sind erfolgreich getestet, pilotiert und mit Sicherheitsüberprüfungen versehen worden. Erste Updates an Echt-Karten haben bereits stattgefunden.
Ab Mitte Februar wird dieses Update zusätzlich auch an allen 25.700 Geldautomaten der deutschen Sparkassen und Landesbanken möglich sein. Bereits ab Anfang Februar werden die ersten Geldautomaten dazu technisch in der Lage sein. Die Reparatur erfolgt im Rahmen einer Bargeldtransaktion. Bei der Kreditkarte wird dieser Vorgang systemseitig nach erfolgter Kartenreparatur beendet, eine Bargeldauszahlung und eine Buchung erfolgen nicht. Der Kunde erhält eine Reparaturbestätigung am Bildschirm. Auf diese Weise wird der Reparaturvorgang für Kunden der Sparkassen mit SparkassenCards und Kreditkarten ohne jegliche Gebührenberechnung durchgeführt. Ab März ist auch ein Update für Kreditkarten an allen Geldautomaten der Sparkassen ebenfalls in einem gesicherten und unentgeltlichen Verfahren für Kunden möglich, die ihre PIN nicht kennen.

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