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Gymnasium am Stefansberg Merzig stellt mit W.A.N.K. Inc. den Landessieger

Saarbrücken, 25. März 2010
Image Im Gymnasium am Stefansberg – der Schule des Landessiegers  - wurden die dreizehn erfolgreichsten Spielgruppen geehrt. Die Ehrung mit Überreichung der Preise und Urkunden übernahmen der Verbandspräsident und Schirmherr des Planspiels Börse Franz Josef Schumann, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Merzig-Wadern, Siegfried Eckert.

Das Planspiel Börse ist für die saarländischen Sparkassen ein fester Bestandteil ihrer umfangreichen Veranstaltungspalette und in die wirtschaftspädagogische Unterstützung der Schulen integriert. Wenn jedes Jahr im Herbst das Planspiel Börse die Schüler auf spielerische Art und Weise motiviert, sich in einem europaweiten Wettbewerb mit den Themen Finanzen und Wirtschaft zu beschäftigen, leisten die Sparkassen einen nachhaltigen Beitrag zur finanziellen Bildung.
Diese wirtschaftspädagogische Dimension der Börse haben die saarländischen Sparkassen früh genutzt,  um mit den Schülern aller Schulgattungen die Abläufe an den Märkten spielerisch zu verdeutlichen. Die teilnehmenden Jugendlichen schlossen sich auch 2009 wieder in Teams zusammen und erarbeiteten allein im Saarland mit 781 Depots Strategien im Wertpapiergeschäft. Ziel war es, das fiktive Startkapital signifikant zu erhöhen. Gemeinsam wurde dabei entschieden, welche der Wertpapiere die Erfolg
versprechenden sind und wie lange sie im Depot gehalten werden sollen. Die Schüler erweitern damit ihr wirtschaftliches Grundwissen, lernen wie und wo man sich Informationen über Börse, Aktien und Unternehmen beschafft und wie diese zu bewerten sind. 

In der Spielzeit vom 5. Oktober bis 15. Dezember 2009 wurden auf diese Weise von den Teams über eine Million  Wertspapieraufträge mit einem Umsatzvolumen von 4,7 Milliarden Euro abgewickelt. Europas größtes Börsenspiel bleibt in seiner 7. Spielrunde weiterhin auf hohem Niveau.

Die knappe Zeitspanne reichte aus, um das fiktive Spielkapital zu vermehren. Platz eins im Saarland belegte die Spielgruppe „W.A.N.K. Inc.“ des Gymnasiums am Stefansberg, betreut durch die Sparkasse  Merzig-Wadern mit einem Depotwert von 55.996,77 Euro. Den zweiten und dritten Sieger stellt die Sparkasse Saarbrücken mit den Spielgruppen „the fourios four“ und „SuTaJo“, die das Spiel mit Depotwerten von 55.226,44 und 55.154,58 Euro beendeten. Beide Gruppen kommen vom
Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium in Saarbrücken.

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Sparkassen-Tourismusbarometer Saarland – Ergebnis 2009

Saarbrücken, 5. Februar 2010

„Das Sparkassen-Tourismusbarometer Saarland liefert einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel im Saarland, indem es Informationslücken schließt und den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft verlässliche Daten liefert“, so Franz Josef Schumann, Präsident des Sparkassenverbandes Saar, anlässlich der Präsentation des Jahresberichts 2009. Sie war eingebettet in den Tourismustag des Saarlandes, der auf dem Messegelände in Saarbrücken durchgeführt wurde.

Die Sparkassenorganisation habe allein schon aus der Position des Marktführers heraus ein grundlegendes Interesse an einer funktionierenden Regionalwirtschaft; sie begleite und gestalte daher den Strukturwandel mit, indem sie u. a. das Sparkassen-Tourismusbarometer finanziert.

Der nunmehr 5. Jahresbericht befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Wandern – dem Angebot, das Wanderer hier vorfinden und den Anforderungen, die sie heute stellen. Wanderer sind neben Radfahrern, Gesundheitstouristen und „Genießern“ eine der Haupt-Zielgruppen für einen Urlaub im Saarland.

Der Bericht kommt nach einem Soll-Ist-Vergleich zu dem Ergebnis, dass – vorsichtig formuliert – „noch Optimierungsbedarf besteht“, und zwar auf privater wie auf öffentlicher Seite.

Schumann sprach angesichts der Bedeutung des Tourismus im Saarland die Hoffnung aus, dass es Entscheidungsträgern leichter fällt, „Geld in die Hand zu nehmen“, um die für einen dauerhaften Erfolg notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Immerhin habe das Barometer nachgewiesen, dass jetzt schon – umgerechnet – rd. 32.000 Vollzeit-Arbeitsplätze auf den Tourismussektor entfielen; das sind doppelt so viele, wie 2008 im Bereich der Metallerzeugung- und verarbeitung beschäftigt waren. Schließlich sagte Schumann die Unterstützung der Betriebe durch die Sparkassen zu, sofern sich eine Geschäftsidee als gut und die Investition als betriebswirtschaftlich sinnvoll darstellen lasse. Der diesjährige Jahresbericht ist – wie alle seine Vorgänger – auch hier im Internet zu finden unter www.sparkassen-finanzgruppe-saar.de

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Wohnbestand an der Saar ist mit zwei bis drei Milliarden Euro energetisch zu sanieren

Saarbrücken, 21. Januar 2010

Der saarländische Sparkassenverbund startet eine Klimaschutz-Initiative. Dabei geht es Saar-Sparkassen, LBS und SaarLB sowohl um die konkrete Entlastung der Umwelt durch weniger CO2  als auch um Geldanlagen, die sozial, ethisch und umweltpolitisch von besonderem Wert sind.

Der Präsident des Sparkassenverbandes, Franz-Josef Schumann,  erklärte vor der saarländischen Presse in Saarbrücken, dass der Verbund vor allem in der energetischen
Sanierung des Wohnhausbestandes eine Chance zur Energieeinsparung sieht. Dazu müssten im Saarland allerdings zwei bis drei Milliarden Euro investiert werden. Bei der Finanzierung wolle die Sparkassen-Familie helfen, zumal sie als Marktführer hier besonders gefordert sei.

Gleiches gelte hinsichtlich des vermehrten privaten und gewerblichen Einsatzes von erneuerbaren Energien. Seien es Fotovoltaik- und Kollektoranlagen oder Windräder.
Auch die SaarLB profiliere sich  als Finanzierer von umweltfreundlichen Energieanlagen, und zwar sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.
Während auf der einen Seite, so Schumann weiter, neue Stromerzeugerstrukturen aufgebaut würden, mit den Erneuerbaren als Grundlage, zeige sich auf der anderen eine steigende Bereitschaft der Menschen, sich als Anleger für nachhaltige Investitionen zu engagieren. Mittlerweile könne mit solchen Geldanlagen auch gutes Geld verdient werden, denn in jüngster Zeit hätten Umweltpapiere besonders gut abgeschnitten. Schumann verwies auf  Fonds der DekaBank (DekaSelect Nachhaltigkeit, DekaStiftungen Balance), die gezielt auf nachhaltige Projekte ausgelegt sind.

 
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© 2007 - Sparkassen Finanzgruppe Saar - Montag, 6. September 2010