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Saarwirtschaft kann Konjunkturtal in 2009 überwinden

DSGV-Analyse deutet auf gute Verfassung des saarländischen Mittelstandes hin

Saarbrücken, 13. Februar 2009 Die saarländische Wirtschaft hat die Chance, sich im Laufe dieses Jahres wieder aus der Krise herauszuarbeiten, so der Präsident des Sparkassenverbandes an der Saar, Franz Josef Schumann.
Zwar wird die hoch industrialisierte und stark exportabhängige Saarwirtschaft wird 2009 voraussichtlich stark vom konjunkturellen Abschwung betroffen sein. Die kürzlich veröffentliche „Diagnose Mittelstand 2009“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) weise jedoch auf eine grundsätzlich starke Verfassung der saarländischen Unternehmen hin.

Seinen verhaltenen Optimismus begründet der Sparkassenpräsident mit der außerordentlich hohen, technologisch und wirtschaftlich begründeten Wettbewerbsfähigkeit der Saar-Firmen. Sinkende Energiepreise, zurück gehende Inflation und die Konjunkturpakete der Großen Koalition in Berlin sowie der saarländischen Landesregierung würden ein Übriges tun.
Während die saarländische Großindustrie die Rezession zu einem großen Teil auf Grund ihrer Leistungsstärke aus eigener Kraft überwinden dürfte, müsse sich der deutsche Mittelstand auf eine Durstrecke einstellen, wenn auch mit deutlichen Branchenunterschieden. Die Krise könne aber auch bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) noch im Laufe dieses Jahres überwunden werden. Darauf deutet die DSGV-Analyse hin. ,,Der deutsche Mittelstand kann die Talsohle noch in diesem Jahr durchschreiten“, hatte DSGV-Präsident Heinrich Haasis, bei der Vorstellung der Mittelstandsstudie kürzlich geurteilt. Zwar befinde sich die Weltwirtschaft unzweifelhaft in einer Rezession. Die mittelständischen Unternehmen gingen aber innerbetrieblich gestärkt in diese Bewährungsphase.
 

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10 Jahre Euro

Bundesbürger schätzen Stabilität

Drei Viertel der Bundesbürger sind von der Stabilität des Euro überzeugt. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger teilen die Einschätzung, dass die Bundesrepublik Deutschland durch die Einbettung in den Euro-Währungsraum besser durch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise kommt, als es ohne dieses System der Fall wäre. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des eutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) durchgeführt hat. Anlass ist das 10-jährige Jubiläum der Euro-Währung am 1. Januar 2009.

„Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte. Die Bundesbürger bringen ihm ein sehr hohes Maß an Vertrauen entgegen. Die Stabilität des Euro nachhaltig zu sichern, bleibt eine Daueraufgabe gerade auch in der aktuellen Krisenzeit“, sagte Heinrich Haasis, Präsident des DSGV.

Aus der DSGV-Umfrage geht hervor, dass besonders viele 40- bis 49-Jährigen dem Euro ein Höchstmaß an Vertrauen entgegen bringen. In dieser Altersklasse erreicht die Akzeptanz mit 82 Prozent einen Höchstwert. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 64 Prozent.

Skepsis zeigt sich bei den Bundesbürgern allerdings nach wie vor beim Thema Teuerung. So wird der Euro von 48 Prozent der Bürger als „TEuro“ wahrgenommen und dies obwohl sich gerade in jüngster Zeit die Inflationsraten in Deutschland (1,4 % ggü. Vorjahr/November) und der Eurozone (2,1 % November ggü. Vorjahr/November) deutlich abgeschwächt haben.

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Sparkassen Tourismusbarometer Deutschland

26.11.2008  Reiseland Deutschland bei Urlaubern 2008 sehr beliebt
Wachstum bleibt jedoch unter weltweitem Niveau

Deutschland steht bei Urlaubern weiterhin hoch im Kurs. Mit knapp 340 Millionen Übernachtungen jährlich ist Deutschland nach Spanien das beliebteste Reiseziel Europas. Im internationalen Vergleich verzeichnet Deutschland jedoch ein unterdurchschnittliches Wachstum. Während die Zahl der Reisenden weltweit um mehr als 6 Prozent auf 898 Millionen stieg und damit ein neuer Rekord erreicht wurde, bleibt das Wachstum in Deutschland mit rund 4 Prozent hinter dem weltweiten Niveau zurück. Zu diesen Ergebnissen kommt das Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland 2008 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

„Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind laufende Investitionen in Infrastruktur und touristische Angebote sowie innovative Konzepte für den Tourismusstandort Deutschland von zentraler Bedeutung“ erklärte Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, anlässlich der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers in Berlin. „Gleichzeitig müssen der wichtige Inlandsmarkt gestärkt, neue Auslandsmärkte erschlossen und das Image Deutschlands als attraktives Reiseland international geschärft werden“, so Schackmann-Fallis. Die relativ schwache Umsatzentwicklung, eine im internationalen Vergleich geringe Betriebsgröße, aber vor allem die vergleichsweise geringe Investitionsfreude bremsen die Dynamik der deutschen Tourismuswirtschaft.

Sparkassen und Landesbanken unterstützen die Tourismusbetriebe vor Ort, sind wichtiger Beratungs- und Finanzierungspartner. Allein im Jahr 2007 ...

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© 2007 - Sparkassen Finanzgruppe Saar - Montag, 6. September 2010