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Sparkassen stehen zu Mittelstand!

Saarbrücken, 1. April 2009

Franz Josef SchumannDer Präsident des Sparkassenverbandes Saar, Franz Josef Schumann, hat die Sparkassen als ,,Fels in der Brandung“ während der Finanzmarktkrise bezeichnet. Er äußerte sich anlässlich des Mittelstands-Forums der Sparkassenfinanzgruppe Saar in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Wirtschaftsministerium unter dem Motto ,,Mittelstand stärken – Chancen nutzen“.

Die übergroße Mehrzahl der Sparkassen in Deutschland habe mit den Problemen, die manche Banken in ihren Grundfesten erschüttern, nichts zu tun. Das gelte nicht zuletzt für den Sparkassensektor im Saarland, so Schumann.

Dass die saarländische Wirtschaft gleichwohl von dem konjunkturellen Abschwung hart getroffen wird, hänge nicht zuletzt mit der besonderen Wirtschaftsstruktur des Saarlandes zusammen. Als hoch industrialisierte Region, die zudem besonders exportabhängig ist, habe die Saarwirtschaft stark unter dem Nachfrageeinbruch auf den Weltmärkten zu leiden. Dies gelte nicht zuletzt für die im Saarland besonders starke und leistungsfähige Automobilindustrie bzw. ihre Zulieferer. Drei Prozent minus beim Bruttoinlandsprodukt des Saarlandes sei aus heutiger Sicht eine eher zuversichtliche Prognose.

Nach Ansicht des Sparkassenpräsidenten geht es derzeit darum, den Einbruch bei der wirtschaftlichen Gesamtleistung des Saarlandes möglichst zu begrenzen, um dann, wenn sich die Weltmärkte wieder erholt haben werden, zügig durchstarten zu können. Die saarländischen Firmen, und hier sei besonders der Mittelstand angesprochen, müssten die Zeit der Rezession nutzen, um sich für den kommenden Aufschwung gut zu positionieren, also gestärkt aus der Krise herauszukommen. Das gelte sowohl für die Verbesserung innbetrieblicher Prozesse wie für die Entwicklung neuer, wettbewerbsfähiger Produkte.

Auch der Mittelstand solle die verbesserten Möglichkeiten des Kurzarbeitergeldes nutzen, etwa in Bezug auf die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. Dabei könnten die Saar-Firmen mit der vollen Unterstützung der sieben saarländischen Sparkassen und der SaarLB rechnen.

Weitere aktuelle Beiträge:

Keine Kreditklemme für den Saar-Mittelstand!  Sparkassen-Finanzgruppe Saar mit hoher Kompetenz im Auslandsgeschäft

Wer nicht haftet, wird sorgloser!  Karl-Peter Schackmann-Fallis zu den Ursachen der Finanzmarktkrise

 
Saarländischer Mundartpreis 2009

Saarbrücken 01.04.2009 

Zum zweiten Mal – nach 2007 – schreiben SR 3 Saarlandwelle, die Stadt Völklingen, der Landkreis St. Wendel – unterstützt durch die  Sparkassen-Finanzgruppe und dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, in diesem Jahr wieder den „Saarländischen Mundartpreis“ aus. Nach dem Thema „Heimat“ in 2007, sind nun alle  Mundartautoren aufgefordert, sich mit dem Thema „Zeit“ auseinanderzusetzen.

Jeder Teilnehmer kann einen Beitrag mit maximal einer DIN A4-Seite (30 Zeilen zu 60 Anschlägen pro Zeile) als Prosatext oder zwei DIN A4-Seiten (30 Zeilen zu 60 Anschlägen pro Zeile) als Gedicht einsenden. Zusätzlich kann jeder einen Kurztext einreichen. Dies kann ein Aphorismus, ein Limerick, ein Sinnspruch sein. Oder: Nur ein paar Worte. Ein Teilnehmerbeitrag darf bis zur Preisverleihung noch nicht veröffentlicht worden sein. Für die 3 besten Beiträge jeder Kategorie gibt es Geldpreise in Höhe von 500,00 €, 300,00 € und 200 €, von der Sparkassenfinanzgruppe zur Verfügung gestellt. Zusätzlich vergibt SR 3 Saarlandwelle auch in diesem Jahr wieder für die beste Lyrik den „SR 3-Lautsprecher“, ein von Dominique Fox gestaltetes Kunstwerk. Die Völklinger Platt, gestiftet von den Völklinger Stadtwerken, hat diesem Jahr die Saarbrücker Künstlerin Sandra Gebhardt gestaltet. Die Stadt Völklingen übergibt diese „Platt“ den Gewinnern für die beste Prosa. Der Landkreis St. Wendel stellt als Zusatzpreis den „Wendelinus-Stein“ zur Verfügung, den die Gewinner der besten Kurztexte erhalten. Für die besten Beiträge von Schülern oder Schulklassen stellt das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur 500,00 €, 300,00 € und 200,00 € zur Verfügung.

 
Mit Weitblick und Kow-how an die Spitze:

Pleitegeier vom Gymnasium Johanneum Homburg werden Landessieger

Saarbrücken,  20. März 2009 

Das größte Schüler-Börsenspiel Europas ist trotz Finanzkrise und Kursturbulenzen mit einem Erfolg für die saarländischen Teilnehmer zu Ende gegangen. Gut zehn Wochen hatten die Nachwuchsbroker, darunter 725 saarländische Spielgruppen, Zeit, ihr fiktives Wertpapierdepot in Höhe von 50.000 Euro zu vermehren. Im Gymnasium Johanneum – der Schule des Landessiegers – wurden die zwölf erfolgreichsten Spielgruppen geehrt. Die Ehrung mit Überreichung der Preise und Urkunden  nahmen der Verbandspräsident und Schirmherr des Planspiels Börse, Franz Josef Schumann, und der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Saarpfalz, Sparkassendirektor Ludwig Wasemann, vor.

Die Landessieger

Das größte Gespür für die wirtschaftliche Lage und die bestimmenden Trends am Aktienmarkt bewiesen die Mitglieder der Spielgruppe „Pleitegeier“ vom Gymnasium Johanneum. Mit einem Depotwert von 93.941,92 Euro belegten sie mit einem Zuwachs von sagenhaften 88 % den 1. Platz auf Landesebene. Darüber freute sich auch die betreuende Kreissparkasse Saarpfalz, die mit insgesamt 140 Schüler-Teams eine Rekordbeteiligung verzeichnete.

Der Zieleinlauf war wie immer ganz schön spannend. Zweiter wurden „Blood diamonds“ vom KBBZ Saarbrücken, betreut von der Sparkasse Saarbrücken, mit 92.234,03 Euro. Platz drei ging an die von der Kreissparkasse St. Wendel betreute Gruppe „Die Nasevornehaber“ von der Gesamtschule Türkismühle, die es auf stolze 80.664,88 Euro Depotwert brachte.

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