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Saar-Sparkassen als Stabilitätsanker |
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Saarbrücken, 06.11.2009 Die Sparkassen haben sich nach Meinung von Franz Josef Schumann, Präsident des saarländischen Sparkassenverbandes, in der Krise als Stabilitätsanker für Anleger und Kreditnehmer erwiesen – auch an der Saar. Anlässlich der traditionellen Verbundpressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe Saar sagte er, die Sparkassen hätten durch ihre solide Geschäftspolitik maßgeblich zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage beigetragen. Die gute Eigenkapitalausstattung der Saar-Sparkassen sei zudem der Garant dafür, dass sie ihren öffentlichen Auftrag weiterhin erfüllen und die Bevölkerung flächendeckend mit Finanzdienstleistungen versorgen werden, bestätigte Hans-Werner Sander, Landesobmann der Saar-Sparkassen und Chef der größten Sparkasse an der Saar. Wenn die Konjunktur in den nächsten Monaten wieder anspringe, könnten die Sparkassen den Aufschwung ohne Weiteres mit zusätzlichen Krediten unterstützen. Sparkassen-Kunden brauchten jedenfalls keine Kreditklemme zu befürchten. Auch die SaarLB sei durch eine gestärkte Eigenkapitalbasis in der Lage, ihre Aufgaben in der Region diesseits und jenseits der saarländisch-lothringischen Grenze zu erfüllen. "Damit sind wir gut aufgestellt!“, so SaarLB-Vorstandschef Thomas Christian Buchbinder. Mittlerweile sei das Geschäft mit Investitionskrediten, das Anfang des Jahres wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise sowohl in Deutschland als auch im Frankreich lahmte, wieder angesprungen. Gut durch die Krise seien die Saarland-Versicherungen gekommen, berichtete Vorstandschef Jörg Tomalak-Plönzke. Ihre sicherheitsorientierte Kapitalanlagepolitik habe sich bewährt. Die LBS sieht am Markt einen wachsenden Wunsch der Menschen nach Wohneigentum. Jürgen Müsch, bei der SaarLB für die Landesbausparkasse zuständig, begründete den Trend mit den konkurrenzfähigen Sparzinsen und zugleich günstigen Darlehenszinsen für die gesamte Kreditlaufzeit. Sparkassen-Finanzgruppe Saar 2009 in Zahlen zum Download |
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Für Sparkassen-Kunden gibt es keine Kreditklemme! |
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Saarbrücken, 19.10.2009 "Die saarländischen Sparkassen haben im Jahr 2009 ihren öffentlichen Auftrag erfüllt, den saarländischen Mittelstand mit Krediten zu versorgen. Eine Kreditklemme gibt es, zumindest für Kunden der Sparkassen, nicht“, sagte Franz Josef Schumann, Präsident des Sparkassenverbandes Saar.
Die saarländischen Sparkassen haben in den ersten acht Monaten dieses Jahres fast 400 Mio. Euro an Kreditzusagen an Unternehmen und Selbständige gegeben, das waren 1,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bundesweit wurden im gleichen Zeitraum seitens der Sparkassen Kredite an Unternehmen und Selbständige in Höhe von 40,2 Mrd. Euro neu zugesagt, 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
"Es ist beachtlich, dass die Saar-Sparkassen im Krisenjahr 2009 bisher mehr neue Kredite vergeben haben als im konjunkturell begünstigten Vorjahreszeitraum", so Franz Josef Schumann weiter.
Durch ihr anhaltend hohes Engagement haben die saarländischen Sparkassen in den vergangenen 12 Monaten erheblich an Marktanteilen bei der Unternehmens-finanzierung gewonnen, insbesondere zu Lasten der Großbanken.
„Die Sparkassen verfolgen im Kreditgeschäft mit ihren mittelständischen Kunden in der Region eine langfristig angelegte Strategie, die auf Fairness und Verlässlichkeit aufbaut. Der persönliche Kontakt ist wichtig. Es gibt keine anonymen Kreditentscheidungen in weit entfernten Konzernzentralen und es gibt keine Branchenausschlüsse in der Kreditpolitik. Klar ist aber, dass sich auch bei einer Sparkassenfinanzierung das Risiko einer Investition im Zins und in den Sicherheitsanforderungen niederschlagen muss.“, so Siegfried Eckert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Merzig-Wadern. Allerdings haben die saarländischen Sparkassen ihre Kreditpolitik trotz der Wirtschaftskrise und der restriktiveren Kreditpolitik einiger Konkurrenten nicht grundsätzlich verändert. Sie suchen auch stets den Kontakt zu staatlichen Förderinstituten wie SIKB und KfW, um ihren mittelständischen Kunden tatsächlich die günstigste Lösung anbieten zu können. Darüber hinaus werden oft die saarländischen Kapitalbeteiligungsgesellschaften eingebunden, um die Eigenkapitalausstattung der kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern und sie krisenfester zu machen. |
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Steigender Kurs für Nachhaltigkeit – jetzt beim Planspiel Börse! Spielstart ist der 5. Oktober |
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Saarbrücken, 10. September 2009
Das Planspiel Börse für Schüler der Sparkassen startet am 5. Oktober mit dem neuen inhaltlichen Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit. Dieser trägt dazu bei, wirtschaftliche Vorgänge und Handlungsweisen von Unternehmen zu bewerten. Die Teilnehmer lernen, sich mit ökonomischen Fragen kritisch auseinander zu setzen und daraus Entscheidungen für ihr Depot zu entwickeln. Eine Nachhaltigkeitsauswertung der Depots vermittelt die Bedeutung von nachhaltigem und langfristigem Anlageverhalten bei Wertpapieren. Vertiefend werden Textbeiträge, ein Web-based Training sowie Diskussionen im Forum für die Schüler angeboten. Eine grafische Aufbereitung zeigt den Branchenmix der Depots und macht auf die Diversifizierung aufmerksam. Die Teilnehmer werden dadurch für Nachhaltigkeit sensibilisiert, lernen verantwortlicher mit Geld umzugehen und ihre Finanzen besser zu planen. Das Grundkonzept bleibt gleich: Die Teilnehmer schließen sich in Teams zusammen und erarbeiten eine Strategie für ihr Depot und ihr Startkapital (Schüler 50.000 Euro/Studenten 100.000 Euro). Gemeinsam entscheiden sie, welche der 175 zur Auswahl stehenden Wertpapiere (plus 25 Zertifikate bei Studenten) die Erfolg versprechenden sind und wie lange sie im Depot gehalten werden. Dabei erweitern die Teilnehmer ihr wirtschaftliches Grundwissen, lernen, wo man sich Informationen über Börse, Aktien und Unternehmen beschafft und wie diese zu bewerten sind. |
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