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Sparkassen sind für die Heimatregion da |
Schumann: Stabilisierender Faktor in der Finanzkrise
Saarbrücken, 21. Dezember 2009 Die Sparkassen-Finanzgruppe ist mit über 5000 Beschäftigten nicht nur der größte Arbeitgeber im saarländischen Kreditgewerbe, sondern auch ein wichtiger Sponsor für kulturelle, soziale und sportliche Zwecke. Wie der Präsident des Saarländischen Sparkassenverbandes, Franz Josef Schumann, mitteilte, hat die Sparkassen-Finanzgruppe im Jahr 2008 über sechs Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke in der Saar-Region ausgegeben. Auch als Auftraggeber für die heimische Wirtschaft sei die Sparkassen-Finanzgruppe von erheblicher Bedeutung: Im vorigen Jahr wurden allein 26 Millionen an Investitionen getätigt. Zudem sei der Sparkassensektor mit über 28 Millionen Euro der größte Steuerzahler des Sektors Kreditinstitute und Versicherungen. Hinzu kämen noch gut 40 Millionen Euro, die als Lohnsteuer dem Saarland zuflossen. Franz Josef Schumann unterstrich neben den konkreten finanziellen Vorteilen, die dem Saarland von den Saar-Sparkassen zukommen, auch die ordnungspolitische Bedeutung der Sparkassen für die deutsche Wirtschaft. Gerade die jüngste Krise habe deutlich gemacht, wie stabilisierend die Sparkassen im deutschen Finanzsektor wirken. Sie hätten mit den Volksbanken dafür gesorgt, dass die negativen Auswirkungen der Finanzkrise hier zu Lande im Rahmen blieben. Der Finanzkapitalismus, der die Welt fast in eine Katastrophe getrieben hat, sei durch das deutsche Drei-Säulen-Modell im deutschen Kreditwesen nur eingeschränkt zur Entfaltung gekommen. Die jetzt international geforderte Zähmung der Finanzmärkte sei in Deutschland im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft bereits gegeben. Damit habe sich das Sparkassenwesen als tragendes Element der Wirtschaftsordnung (Rheinischer Kapitalismus) erwiesen. |
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200 Jahre Sparkassen in Deutschland - Eckpfeiler für Stabilität und Vertrauen |
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Saarbrücken, 1. Dezember 2009 Die Möglichkeit, Geld zu sparen, um es zu einem späteren Zeitpunkt einem individuellen Zweck zuzuführen, ist für die meisten Menschen zu einer Selbstverständlichkeit geworden, die nicht weiter hinterfragt wird. Und auch wenn die Idee des Sparens sehr viel älter ist, so hat das Sparen vor 200 Jahren eine entscheidende Wandlung erfahren: Es wurde zu einem wesentlichen Gedanken einer Gesellschaft, die sich zunehmend von einer individualistisch geprägten hin zu einer Bürgergesellschaft moderner Art entwickelte. Die Gründung der ersten kommunalen Sparkassen fällt daher nicht zufällig in die Zeit vor 200 Jahren.
Es war in Deutschland die Zeit der Reformen, die Reichsfreiherr vom und zum Stein einleitete und Staatskanzler Fürst von Hardenberg weiterführte und die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Auftakt für die innere Erneuerung Preußens lieferten. Dabei ging es um einen Reformkatalog, der mehr Selbstverwaltung der Gemeinden und Provinzen und somit die Beteiligung aller Bürger am Gemeinwesen vorsah. Im Zuge dieser Reformen erhielten die Städte auch die Kompetenz, die kommunale Finanzverfassung und die soziale Fürsorge gemäß den örtlichen Bedürfnissen zu organisieren. Mit der Errichtung von Sparkassen konnten sie in beiden Bereichen substantielle Verbesserungen erzielen. Eine Sparkasse eröffnete zum einen den weniger vermögenden und latent von Verarmung bedrohten Einwohnern die Gelegenheit zur finanziellen Vorsorge und entlastete daher die städtische Armenkasse. Zum zweiten nützte eine Sparkasse auch durch die Möglichkeit, von ihr Kredite für die wachsenden Aufgaben der Kommunen zu erhalten, direkt den kommunalen Finanzen. |
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Sparkassen und SaarLB setzen EU-Zahlungsdiensterichtlinie um |
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Saarbrücken, 15. September 2009 
Im Dezember 2007 wurde die Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Zum 31. Oktober 2009 tritt in Deutschland das Gesetz zur Umsetzung dieser EU-Richtlinie in Kraft. Ziel des Gesetzgebers ist es, dass der Zahlungsverkehr im europäischen Zahlungsverkehrsraum auf einer einheitlichen Basis abgewickelt werden kann und so eine größere Rechtssicherheit für Kunden bei der Durchführung ihrer Zahlungen besteht. Erfasst werden nicht nur grenzüberschreitende Zahlungen, sondern auch Transaktionen, die im nationalen Bereich abgewickelt werden. Unabdingbare Voraussetzung für die Verwirklichung des Ziels der Richtlinie ist es, die Zahlungsverkehrsvorgänge und die diesbezüglichen rechtlichen Rahmenbedingungen einfach, effizient und sicher auszugestalten. Anlässlich des Inkrafttretens des Gesetzes zur Umsetzung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie werden die Sparkassen und die SaarLB ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie einige besondere Bedingungen zum 31. Oktober 2009 ändern und weitere besondere Bedingungen einführen. (Fortsetzung ) Informieren Sie sich bei Ihrer Sparkasse bzw. der SaarLB auch online: Sparkasse Merzig-Wadern Sparkasse Neunkirchen Sparkasse Saarbrücken Kreissparkasse Saarlouis Kreissparkasse Saarpfalz Kreissparkasse St. Wendel Stadtsparkasse Völklingen SaarLB |
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