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Sparkassen-Finanzgruppe stützt die heimische Region

Saarbrücken, 20. Dezember 2011

"Wir kommen aus der Region, und wir engagieren uns für die Region!". Mit diesen Worten begründete der Präsident des Sparkassenverbandes Saar, Franz Josef Schumann,  vor Journalisten das finanziell beachtliche Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe für soziale, kulturelle und gesellschaftliche Zwecke an der Saar. Hinzu komme jedoch auch der Einsatz zur Entwicklung  der regionalen Wirtschaft und der Wissenschaft.

Schumann verwies darauf, dass vielfache Aktivitäten im Lande nur dadurch möglich würden, dass sie von der Sparkassen-Finanzgruppe gefördert werden. Den größten Teil der Förderung erhält nach den Worten des Verbandspräsidenten die Kultur mit 2,2 Millionen Euro, gefolgt von dem Bereich Soziales (1,4 Millionen Euro) und dem Sport (1,1 Millionen Euro). Für Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung werden 400000 Euro verausgabt. Auf sonstige Aktivitäten entfällt eine runde Million Euro. Die Förder-Beträge summieren sich auf über 6,1 Millionen Euro.

Grundlage des gesellschaftlichen Engagements der Sparkassen ist die starke Stellung der Saar-Sparkassen im Kreditwesen des Saarlandes. In fast allen Geschäftsbereichen nehmen die Sparkassen und die ihnen nahestehenden Einrichtungen, wie SAARLAND Versicherungen, SaarLB und Landesbausparkasse, am regionalen Markt den ersten Platz ein.

Auch als Beschäftigungsfaktor ist der Sparkassen-Finanzsektor zu beachten: In ihm sind nämlich an die 5000 Menschen an der Saar beschäftigt, von denen der Fiskus mit einem Lohnsteueraufkommen in Höhe von 40,6 Millionen Euro profitiert. Hinzu kommen 10,2 Millionen Euro an Körperschaftssteuer sowie 14,4 Millionen Euro an Gewerbesteuer.

Die Saar-Wirtschaft profitiert auch von Aufträgen der Sparkassen-Finanzgruppe. Jährlich werden nach Angaben von Schumann über 30 Millionen Euro investiert, die vornehmlich an der Saar verausgabt werden.

 
Saarländischer Mundartpreis 2011 – Preisverleihung in St. Wendel

Saarbrücken, 28. November 2011

Alle zwei Jahre verleihen SR 3 Saarlandwelle, die Stadt Völklingen,  der Landkreis St. Wendel und die Sparkassen-Finanzgruppe Saar den „Saarländischen Mundartpreis“. Am Freitag, 11. November, wurden die diesjährigen Preisträger in der Aula des Wendalinum Gymnasiums in St. Wendel gekürt. Das Rahmenprogramm gestalteten Wibbelstetz, de Scherer Erwin und Martina Gemmar.
Landrat Udo Recktenwald: „Mundart hat im Landkreis St. Wendel einen hohen Stellenwert. Bereits seit 1993 wird jährlich in der Bosener Mühle das Mundartsymposium veranstaltet. Mundart ist Ausdruck unserer Wurzeln und Identität. Der Mundartwettbewerb ist ein wichtiger kultureller Beitrag zur Wahrung unserer sprachlichen Identität durch alle Bevölkerungsschichten und Altersstufen hindurch.“ Image

„Glück“ war das vorgegebene Thema für 2011. Was ist Glück? Mal ein Zustand, mal ein Umstand. Man empfindet Glück oder man hat auch Glück. Man wünscht sich oder anderen Glück und grüßte sich im Saarland Jahrhunderte lang mit "Glück auf“.
Ende Mai hatten die Veranstalter auch über SR 3 Saarlandwelle zum Mitmachen aufgerufen, Texte zum Thema "Glück" zu verfassen. Über 300 Texte wurden eingereicht. Am 11. November werden nun die diesjährigen Preisträger gekürt - und zwar in fünf Kategorien. 
Die Preisträger erhalten neben den Geldpreisen (500 Euro, 300 Euro, 100 Euro) auch kleine Trophäen: Im Bereich „Lyrik“ den „SR 3-Lautsprecher“, ein von Dominique Fox gestaltetes Kunstwerk; im Bereich „Prosa“ die „Völklinger Platt“, eine künstlerisch gestaltete Eisenplatte; im Bereich „Kurztext“ den „Wendalinus-Stein“ des Landkreises St. Wendel.
Weiterhin stellt der Minister für Bundesangelegenheiten und Kultur / Chef der Staatskanzlei für teilnehmende Schüler und Schülerinnen Preise zur Verfügung. Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt den Mundartpreis, stiftet zudem den Sonderpreis für Lyrik und prämiert die "coolsten" Sprüche (Cartoon mit Sprechblase) mit drei "coolen" Preisen. Ein hohes Lob hielt der Präsident des Saarländischen Sparkassenverbandes, der St. Wendeler Franz Josef Schumann, für die drei jungen Cartoonisten bereit. „Wir hatten es in der Jury bei den vielen guten Beiträgen extrem schwer, eine Entscheidung zu fällen“, berichtete Schumann. Die Siegerin Franziska Wiebe habe mit wenigen Federstrichen das Thema Glück auf den Punkt gebracht.

Preisträger 2011:

Prosa:  
1. Platz: Norbert Schneider, Rehborn
2. Platz: Doris Jäckle, Königsfeld
3. Platz: Annemie Meiers, Losheim am See

Lyrik:
1. Platz: Peter Eckert, Wadgassen
2. Platz: Karin Peter, Wadgassen
3. Platz: Rolf Büssecker, Beindersheim

Sonderpreis:
Ute Zimmermann, Schifferstadt

Kurztext:
1. Platz: Ute Zimmermann, Schifferstadt
2. Platz: Harald Ley, Saarlouis
3. Platz: Dorothee Neurohr-Gebhardt, St. Ingbert

Schüler:
1. Platz: Lucca Schlager, Homburg
2. Platz: Lea Karrenbrock, Bexbach
3. Platz: Moritz Mertes, Weiskirchen

Cartoon:
1. Platz: Franziska Wiebe, Kirn
2. Platz: Lucas Gusenburger, Homburg
3. Platz: Angelina Sohns, Kirn

 
Sparkassen-Finanzgruppe Saar: sicher und solide!

Verbund-Pressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe Saar

Saarbrücken, 11. November 2011

Die saarländische Sparkassen-Finanzgruppe hat auf die absolute Solidität des Sparkassensektors hingewiesen. Anlässlich der jährlichen Verbund-Pressekonferenz unterstrichen der Präsident des Sparkassenverbandes, Franz Josef Schumann, und der Landesobmann der Saar-Sparkassen, Hans-Werner Sander: "Der Finanzsektor besteht nicht nur aus Zockern!"

Schumann wies auf die Bedeutung der Sparkassen für die Realwirtschaft hin. Es würden bei den Sparkassen viele kleine, eher kurzfristige Einlagen von sehr risikoscheuen Sparern als größere, langfristige Kredite ausgegeben. Ohne diese Transformationsleistung, die eine echte Wertschöpfung darstelle, würde die Realwirtschaft nicht funktionieren. Vor allem die Investitionstätigkeit der mittelständischen Unternehmen, aber auch Wohnungsbau und Konsum, würden ohne die Dienstleistung der Sparkassen massiv beeinträchtigt.

Wenn die Politik, so Schumann weiter, vor dem Hintergrund der Finanzkrise nunmehr versucht, die Märkte durch mehr Regulierung besser in den Griff zu bekommen, dann hätten die Sparkassen dafür viel Verständnis. Wenn die Regulierungsvorschläge aber Nebenwirkungen zeigen, ja sogar kontraproduktiv wirken, dann sei es die Pflicht der Sparkassen als Vertreter der meisten Sparer und Kreditnehmer, darauf hinzuweisen. Zumal Regeln, die für die internationalen Großbanken gedacht sind, nicht ohne weiteres auf kleinere Institutionen, wie etwa die Sparkassen, zu übertragen seien.
So könne es beispielsweise nicht sein, dass die Institute künftig Laufzeiten von Krediten wegen Basel III-Kennziffern reduzieren müssen. Damit würde das Zinsänderungsrisiko auf die privaten und gewerblichen Kreditnehmer überwälzt, Beispiel Hypotheken.
Schließlich hätten sich gerade die Sparkassen und Banken mit regionalem Charakter und großer Kundenorientierung vor Ort in der Finanzkrise als Rückgrat der deutschen Finanzwirtschaft erwiesen.

Hans-Werner Sander unterstrich, dass seit Bestehen der  Sicherungseinrichtung der deutschen Sparkassen noch nie ein Kunde seine Einlage verloren habe. Es hätten auch noch nie Einleger entschädigt werden müssen. Und es habe auch noch niemals eine Insolvenz einer Sparkasse gegeben. Sander wörtlich: ,,Mehr Sicherheit ist in der Finanzwirtschaft nicht zu finden!"

,,Wir haben keine Bankenkrise, sondern eine ausgewachsene Staatsschuldenkrise!" Mit diesen Worten wies der Vorstandsvorsitzende der SaarLB, Thomas Christian Buchbinder, Vorwürfe zurück, die Kreditwirtschaft sei ein Hauptverursacher der aktuellen Krise.

In Deutschland hätten nicht zuletzt die Sparkassen zu ihren Kunden gestanden. Das Dienstleistungsangebot werde laufend weiter entwickelt, und bei regionalen Leitinvestitionen (Beispiel Center Parcs Bostalsee)  gebe es keinerlei Verzögerungen. Die Kreditversorgung in der Region sei gewährleistet.
In der Krise hätten die Saarländer 2011 bisher der Landesbausparkasse Saar (LBS) als unbestrittenem Marktführer ein Rekordergebnis beschert, indem das Geschäftsvolumen gegenüber dem schon guten Vorjahresergebnis um 17 Prozent stieg. Für das Gesamtjahr wird von der LBS ein Neugeschäftsvolumen von über 460 Millionen Euro erwartet, wie Dirk Hoffmann, Sprecher der Geschäftsleitung, mitteilte.
Offenbar sähen viele Anleger angesichts der Volatilität der Finanzmärkte den Erwerb einer Immobilie als wichtige Säule für eine sichere private Altersvorsorge an.

Die SAARLAND Versicherungen verfolgen seit vielen Jahren eine ,,sehr umsichtige und sicherheitsorientierte Kapitalanlagenpolitik im Sinne ihrer Versicherten“, so der Vorstandsvorsitzende der SAARLAND Versicherungen, Jörg Tomalak-Plönzke. Als Folge sei der Anteil von Aktien im Anlage-Portfolio mit derzeit unter einem Prozent extrem gering. Der Anteil aus den fünf hoch verschuldeten EU-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) erreiche gerade ein Viertel Prozent des gesamten Kapitalanlagebestandes.
,,Unsere Anlagen bestehen vorwiegend aus deutschen Staatsanleihen des Bundes und der Länder, aus Pfandbriefen und Bankanleihen, die zu großen Teil wiederum aus der Sparkassen-Finanzgruppe stammen", so Tomalak-Plönzke.

Weitere Informationen zum Download:

 Gesamtstatus PK 2011

 Die Sparkassen-Finanzgruppe in Zahlen

 
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© 2007 - Sparkassen Finanzgruppe Saar - Montag, 6. Februar 2012